Es gibt sie in allen erdenklichen Formen. Und bei Liebhabern gibt es zwar Präferenzen, aber keine Normen. Sie haben Charakter, ein eigenes Wesen, die einen erscheinen gewöhnlich, andere vollendet und auserlesen.

Es gibt mittlere, kleine und große. Manche verschwinden gänzlich in, andere quellen förmlich aus ihrer Hose.
Man kann sie heimlich betrachten, es ist recht geschickt, weil ihr Besitzer aus anatomischen Gründen meist in die andere Richtung blickt.
Es gibt sie in schlaff und in knackig, in rund und in flach. Manch einen sähe man gerne mal nackig, denn es gibt sie in atemberaubender Pracht. Und es scheint so, als hätte den einen der liebe Gott und den anderen Mc Donalds gemacht.

Angeblich gibt es auch welche mit Ohren. Doch dies ist nur ein Prädikat, das es gilt sich durch anal strukturiertes Verhalten zu erwerben. Denn die Lauscher sind für gewöhnlich am Kopfe zu finden, das ist uns so angeboren.

Der Selbstschutz des Menschen sieht vor, bei Gefahr den eigenen Hintern zu retten. Doch es gibt Situationen, da erweist sich dein Wertester ritterlich, er dreht den Spieß einfach um und rettet zur Abwechslung auch mal dich.
Wann immer ein Mensch zu Boden geht. Das passiert zuweilen, wenn man aufrecht läuft und steht. Dann gilt es beim Fallen, weder auf die Schnauze noch sonst wie hart oder schmerzhaft aufzuprallen. Wenn es dennoch passiert und die Gravitation fordert gnadenlos ihr physikalisches Recht, dann landet man auf dem eigenen Hintern nicht einmal schlecht.

Wenn Männer Innenstädte durchwandern. Als Kreditkarten tragende Einkaufsbegleitung, von einer Boutique zur andern. Dann schaut Mann keine Schaufensterauslagen – schon schlimm genug, dass uns Frauen so plagen. Nein, als Belohnung für die Leiden, bei diesem Mode-Konsum-orientierten Einkaufsmarsch, schaut das Menschenmännchen dabei gerne nach dem nächst schönsten Frauenarsch. Wenn er gar denkt sein Weibchen würde es nicht bemerken und wäre ablenkt, dann lernt der heimlich-lüsterne Po-Bespanner, ein ums andere mal, so ein fremder Frauenhintern hat nicht nur erotisches, sondern auch Stress-Potential.

Bist du frei, bist du frei von jeder Eitelkeit, deine Karriere jung und dein Weg noch weit, dann ist der Arsch einen echte Aufstiegsoption. Nicht der eigene, aber der deines Bosses schon.
Es ist gar nicht schwierig in einen Hintern zu kriechen. Einfach Nase zuhalten, das ist wegen dem riechen. Und dann ab in die weichen Gedärme. Man kennt das vom Stallmist, was ordentlich dampft und stinkt gibt auch Wärme.
Doch ist es falsch anzunehmen, die, die man im hinteren Verdauungstrakt eines Vorgesetzten trifft, wären alle durch dasselbe Loch rein geflutscht – es gibt nämlich auch welche, die der Chef gefressen hat – und die kommen dann von oben gerutscht.

Der Hintern ist ein echtes Multitalent, man sollte seine Macht nie unterschätzen, auch wenn man ihn noch so gut kennt. Der runde funktionale Hosenbefüller, ist nicht nur erotisch ein echter Knüller. Er polstert, bewegt, er verleiht dir Kontur, er verhilft zum aufrechten Gang, er ist eine mächtige Muskulatur – und es gibt nichts, das er nicht aussitzen kann. Ärsche sind ziemlich stur.

Bei Flatulenz entlastet er deine Gedärme, mit Hämorrhoiden behaftet braucht er Pflege und Wärme. Er hat es nicht einfach, oft wird er verkannt und mach einer wird grundlos zum Arsch ernannt.

Da Menschen zeitnötig gern in die gleiche Richtung gehen, ist es so, dass wir uns selten in die Augen, aber umso häufiger auf den Hintern sehen. Dynamisch bewegt und lecker verpackt, sind sie oftmals noch schöner als splitternackt.
Ich mag die, die selbstbewusst im Raume stehen, die sich fröhlich zeigen und die ein wenig hüpfen beim gehen.
Und ob ihr es glaubt oder nicht, aber es gibt Hintern, die haben mehr Persönlichkeit als ein Gesicht.

Egal ob er nur phantastisch aussieht und sexuelles Verlangen beschwört, im Wagen vor dir sitzt und richtig scheiße Auto fährt, oder ob er dich schamlos betrügt und verlässlich wahlzyklisch lügt – ein Arsch, der was auf sich hält, der rückt sich immer wieder in den Mittelpunkt deiner Welt.

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