Es reckt das Weib den Po in Pose,
sie lockt zur Beischlafbettelei,
es zwickt den Mann im Schritt die Hose,
so geht beim Mensch die Balzerei.

Vor Reizen holder Weiblichkeit,
auch wenn er hinterher sich grämt,
ist der Mann niemals gefeit,
weil es die Synapsen lähmt.

Hormonell betäubt der Wille,
re-giert im Manne nur noch Sex,
den Begattungsakt zum Ziele,
verliert er seinen Fluchtreflex.

Das Opfer Mann, am Traualtar,
erstarrt benommen und erfährt,
von einem Priester im Talar,
wie lange eine Ehe währt.

So hat er dann, als echter Mann,
sein Liebeslos zu tragen,
denn wer nicht widerstehen kann,
der darf sich nicht beklagen.

Geschlechterkampf prägt nun die Tage,
es ist beziehungsinfernal,
und schuld ist, ohne jede Frage,
das femme-fatale Lustsignal.

 

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