'Hey Süße, wenn du ganz lieb zu mir bist, dann gehe ich mal mit dir aus.'

Das ist kein einfacher Satz – das ist ein verbaler Filter. Ein Filter filtert. Das heißt er trennt. In diesem Fall trennt er Frauen.

Wenn sich das Menschenmännchen mit Paarungsabsichten trägt und die Nähe zu einem passenden Weibchen sucht, greift zunächst der optische Filter. Erst in einer zweiten Stufe filtert man(n) dann die bedrohlichen Weibchen aus.
Bedrohlich sind die, die Wachstum provozieren und dabei räsonierend die Herrlichkeit untergraben.

Da das 'Menschenmännchen auf der Balz' körperlich schon voll entwickelt ist, kann oder könnte es nur noch geistig wachsen. Wachsen tut man(n) am Widerstand – am geistigen also. Diesen zu vermeiden ist das Ziel. Es gilt, die nach der ersten Frauen-Beguckung ins Beuteschema passenden Weibchen zuverlässig zu sondieren.

Auch wenn Mann schon überschaubare kognitive und sprachliche Fähigkeiten besitzt, reduzieren sich diese bei der Weibchen-Ansprache (hormonell bedingt) noch erheblich.
Heraus kommt einer dieser kommunikativen Filtersätze, die jedoch erstaunlich effektiv arbeiten.

- Hey Süße    (von Mannes Gnaden zur Süßheit erhoben)
- wenn du ganz lieb zu mir bist    (die Süße muss ja wissen, was sie zu tun hat)
- dann gehe ich mal mit dir aus    (damit sie herrlich belohnt wird)

Frau, die sich am herrlich dahingeschmeichelten 'Süßsein' erfreut, die hat die Qualifikation zum Bleiben.
Frau, die dem Manne den bedrohlich-geistigen Widerstand zu leisten vermag, weil sie noch alle Fünfe unterm Pony hat, die ist dann mal weg.
Das ist die Filterfunktion.

Filter müssen nicht wirklich komplex sein – sie müssen einfach nur filtern.

 

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