Der Titel des Protagonisten lässt anderes vermuten, doch das bevorzugte Instrument der Analvioline ist nur im weitesten Sinne der Gruppe der Streichinstrumente zugehörig. Es handelt sich um den gemeinen "Vorwurf".

Wie das Weib sich mürrisch gibt,
freudlos – in Blick und Worten,
so lehrt den Mann die Vögelmär,
sich phallüstern zu bequemen:
„Mann müsse Frau nur richtig nehmen.“

Keiner und Niemand sind in Wahrheit Decknamen – und ich wage kaum zu vermuten, wer sich dahinter alles verbirgt. Für gewöhnlich bin ich ja vorsichtig damit, andere zu verurteilen.

Zeigemehrheiten sind anmaßend, lästig und irgendwie ein bisschen ungehörig. Zur Bildung einer Zeigemehrheit braucht es nicht viel. Man stelle sich neben einen potentiellen Mitzeiger und weise ihn zum Beispiel darauf hin, dass der Typ da drüben ganz schlechte Arbeit leistet.

Die Langeweile liegt nicht in der menschlichen Natur. Deshalb bedarf es einer ordentlichen Vorbereitung, wenn man als Mensch eine richtig gute Langeweile haben möchte.

Ein jeder genießt oder erträgt das Leben auf der Daseinsstufe seiner persönlichen Erblondung.

Inzwischen bin ich mir absolut sicher. Es gibt ein unglaublich großes soziales Gefälle bei den Hühnern. Wie beim Menschen ist auch beim Huhn der Stallgeruch entscheidend. Er bestimmt die Güte der Lebensumstände. In diesem Falle der Lege-Umstände.

Früher, da hätte ich noch felsenfest behauptet, dass Dinge, die man nicht richtig sehen und nicht richtig fühlen und nicht richtig anfassen kann, auch keinen nennenswert großen Platz beanspruchen.

Mit Darmes Druck anal geflötet,
schwefelwürzig abgetönt,
heimlich leisefeucht gedrötet,
der Flatus sein Bouquet verströmt.

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