ich schreibe
auf
was andre denken
wollen sollen
sie zu lenken

Bei Verblödwortungen überkommen mich oft erhebliche Schluckbeschwerden. Und das, obwohl ich dem 'Worte an sich' stets einen sehr elastischen Toleranzradius einräume.

Meine Kaffeetasse steht unbeaufsichtigter Weise auf dem 'IT-Tisch' im 'Sozialraum für Raucher'. Sozialraum für Raucher, das ist natürlich ein Widerspruch an sich. Weil Raucher neuerdings als gemein, beschimpfbar und unsozial gelten.

intimes ich-sein
reinster weise
innenhören
weltenfern
kein augenblick mag diesem gleichen

Es gibt sie in zwei Formen.
Die Ratschläge.
Erbetene.
Und nicht erbetene.

Es wa(h)r einmal. Als ich noch ganz klein war. Da hat man mir erzählt, was man den Kindern auch heute noch erzählt. "Du musst immer die Wahrheit sagen."

'Hey Süße, wenn du ganz lieb zu mir bist, dann gehe ich mal mit dir aus.'

Das ist kein einfacher Satz – das ist ein verbaler Filter. Ein Filter filtert. Das heißt er trennt. In diesem Fall trennt er Frauen.

Ich hab keinen Text.
Ich hab keinen Text, weil man einen Text für einen Poetry Slam nicht einfach mal so textet. Einen Text zu schreiben, das ist nämlich ein Projekt.

Immer, wenn sie dieses an- und ausknipsbare süßsauer-gütige Lächeln im Gesicht trägt, weiß ich Bescheid.
Dann ist jemand fällig.

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